Medien - Die vierte Macht im Staat

 

24. September 2014 - 16.00 - 18.00 Uhr

 

Vortrag zur Bedeutung, Deutungshoheit und Wirkungsmacht in Demokratien.

 

Veranstalter: Deutscher Frauenring Mülheim

 

Veranstaltungsort: Hotel Handelshof, Friedrichstr. 15-19, Mülheim Ruhr

 

Afrika am Wendepunkt?

24. August 2014 - 15.00 - 17.30 Uhr

 

Terrorismus, Flüchtlinge oder Ebola sind gegenwärtige Schlagzeilen zu Afrika. Trotz großer internationaler Unterstützung scheint ein Ende der Probleme nicht in Sicht. Dabei ist Afrika der ressourcenreichste und wachstumsintensivste Kontinent mit enormem Potential zur Lösung globaler Herausforderungen.

 

Dieser Spannungsbogen wird in einem Gespräch über die gegenwärtige Situation in Afrika eingeordnet und am Beispiel des Waisenhauses „La Bonne Case“ für AIDS-Waisen in Kamerun gezeigt, was das Engagement Einzelner bewirken kann.

 

Veranstaltungsort: Kolpinghaus, Paul-Reusch-Str. 60, Oberhausen

Weitere Informationen unter: www.labonnecase.de

Veranstalter: Pfarrei Herz Jesu Oberhausen-Mitte

Die Veranstaltung finden Sie auch auf Facebook.

Forum Politik 2014

III. Forum Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates

27. Oktober 2014 - 19.30 - 22.00 Uhr

 

Dass Geld die Welt regiert, ist eine alte Weisheit. Welch gravierende Ausmaße das angenommen hat, erleben wir täglich. Auf die „großen“ Fragen hat die Politik weltweit scheinbar weder Einfluss noch Antworten. Die Steuerung des Weltgeschehens unterliegt dem Primat der Profitmaximierung. Patentierungen natürlicher Vorkommen durch Konzerne, rücksichtsloses Ausplündern natürlicher Ressourcen, sich dramatisch verschlechternde Arbeits- und Lebensbedingungen auch in der industrialisierten Welt, Finanzkrisen durch Gier verursacht und vom Steuerzahler zu tragen, sich stetig verschlechternde Umweltbedingungen bei steigenden Kosten, all das sind Aufgaben, die einen Primat der Politik zwingend machen.

 

Vor 222 Jahren hat der Mitbegründer der Berliner Universität Wilhelm von Humboldt bereits in einem Traktat „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen“ versucht. Wir brauchen dringend eine Neufokussierung des Menschenbildes, müssen dahin kommen, dass der Markt für die Menschen da ist und nicht umgekehrt. Diesen Fragen gehen wir in an diesem Abend nach.

 

Veranstaltungsort:

Kath. Stadthaus, Elsa-Brändströmstr. 11, Oberhausen

 

I. Forum 1914 – 2014 Ein bewegtes Jahrhundert

17. Februar 2014

 

1914 ging mit dem Attentat von Sarajewo und der folgenden
Kriegserklärung das „Alte Europa“ unter und erst mit dem Inkrafttreten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl formierte sich ein friedliches Europa über demokratische Prozesse, das seit dem in kontinuierlicher Entwicklung ist.

 

Mit der gegenwärtigen Krise in Europa treten erneut Debatten
über einen Untergang Europas auf, wenn auch dieses Mal nicht über Kriege, sondern durch kaum noch zu tragende finanzielle Bürden und einer scheinbar nachlassenden Solidarität. Über einen Rückblick über diese Epoche wollen wir Europa in einer globalisierten Welt verorten und überlegen, welche Aufgaben und Perspektiven, Chancen und Risiken aktuell anstehen.

 

 

II. Forum Wie funktioniert Europa? Zur Bedeutung der Europawahlen

19. Mai 2014

 

Am 25. Mai 2014 werden zum 8. Mal die Mitglieder des Europäischen Parlaments gewählt. Welche Bedeutung hat das Europäische Parlament für die Bürger, wie wirken sich Entscheidungen auf die Nationalstaaten aus? Erfahren wir einen schleichenden Souveränitätsverlust oder gewinnen wir durch ein zunehmend harmonisiertes Europa an Stärke?

 

In dieser Veranstaltung gehenwir der Frage nach, wie das Europäische Parlament funktioniert, was genau seine sind Aufgaben und warum ein starkes Europa wichtig ist, nicht mehr nur vor dem Hintergrund der ursprünglichen Leitidee der Friedenssicherung, sondern zur Stabilisierung in einer globalisierten Welt, in der sich die Machtzentren der „Alten Welt“ gegenwärtig signifikant verschieben.

Zitat des Tages

"Während meines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten habe ich bemerkt, daß eine demokratische Gesellschaftsordnung wie die der Amerikaner für die Errichtung des Despotismus einzigartige Möglichkeiten bieten könnte; [...] Ich bin überzeugt, daß es leichter ist eine absolute und despotische Regierung in einem Volk zu errichten, in dem die gesellschaftlichen Bedingungen gleich sind, als in einem anderen, und ich glaube, eine derartige Regierung würde - einmal in einem solchen Volk errichtet - die Menschen nicht nur unterdrücken, sondern auf die Dauer jedem einige der wesentlichen Attribute der Menschheit entreißen. Der Despotismus erscheint mir daher in den demokratischen Zeiten als eine besondere Gefahr."

Alexis de Toqueville 1840

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Von 1871 zur Cybokratie

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